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Mach mit beim Grünen Spielplatzcheck

Die Resultate vom Grünen Spielplatzcheck​

Tolle Ideen bei Spielplatzchecks

Ein erstes Ergebnis der Spielplatzchecks von Bündnis 90/Die Grünen liegt vor. Von Kindern und Eltern wurde in den letzten Wochen digital und persönlich an ausgewählten Spielplätzen Lob und Kritik eingesammelt. Die Partei bedankt sich herzlich bei den bisher rund 50 Rückmeldungen. Es sind wichtige Hinweise und tolle Anregungen dabei. Die meisten Spielplätze in Telgte sind aktuell für Kinder im Alter zwischen 3 und 8 Jahren interessant. Die Kinder finden vieles sehr gut, was man dort machen kann. Einige Eltern wünschen sich allerdings mehr Spielgeräte für Kleinkinder, beispielsweise Babyschaukeln und kleine Rutschen, mehr Schatten und Bänke. Kinder aus Telgte und Westbevern vermissen eine Seilbahn sehr. Und ein zentraler Wasserspielplatz steht bei vielen Kindern hoch im Kurs. Anna Lena Laumann meint: „Wir sehen, dass einiges zu tun ist und werden uns darum kümmern. Kleinere Mängel geben wir an die Verwaltung weiter, für andere Ideen braucht man politische Mehrheiten und schlicht Geld.“  Beispielweise wenn im Vogelviertel noch ein Spielplatz entstehen soll.

Für die größeren Kinder und Teenies fehlen Möglichkeiten zum auspowern, klettern, skaten und rollen, aber auch ein Volleyballnetz. Hier kennen Kinder tolle andere Spielplätze, z.B. in Wolbeck, zu denen sie fahren. „Der aktuelle Beschluss des Bau-Ausschusses zur Umgestaltung des Dümmert-Parks beinhaltet auch eine attraktive Veränderung der Spielflächen. Das begrüßen wir sehr, auch wenn ein Wasserspielplatz so ausdrücklich noch nicht im Finanzplan zu finden ist.“ so Katja Müller, Vorsitzende des Jugendausschusses. „Wir haben allerdings auch kritisiert, dass die Bewegungsmöglichkeiten, die sich ältere Kinder und Jugendlichen wünschen, noch nicht in der ersten Planung berücksichtigt sind.“

Die Pflege der Spielplätze durch die Stadt wird übrigens weitgehend als gut eingeschätzt – ärgerlich jedoch sind Müll, Scherben, und dreckige Bänke. Hier sind die Verursacher gefragt, ihre Reste auch in die Mülleimer zu stecken, damit Kinder am nächsten Tag dort wieder spielen können. Was Kinder gar nicht gut finden, ist eine längere Sperrung  oder wenn beliebte Spielgeräte abgebaut und nicht zeitnah ersetzt werden, wie z.B. in Westbevern. Die Grünen sind sich einig: Kinder sind regelmäßig auf den Spielplätzen und wissen daher, was nötig ist. Sie sind die Experten, deswegen muss man sie fragen.

Ein Spielplatzcheck an der Kopernikusstraße mit Tatjana Scharfe am 04.09. von 15:00 bis 16:00 Uhr findet übrigens noch statt. Auch digital kann man noch bis Ende September mitmachen.